hat Politikwissenschaft, Verwaltungswissenschaft und Geschichte mit Schwerpunkt Kultur- und Theaterpolitik studiert. Sie begleitet seit vielen Jahren als freie Produktionsleiterin verschiedene Theaterkollektive, Autorinnen und Regisseurinnen (u. a. Gruppe Laokoon, FUX, Nele Stuhler, Paula Thielecke, Kaufmann/Witt). Sie ist Mitglied im LAFT Berlin und in der KuPoGe.
studierte Operngesang bei Julia Varady und Christine Schäfer an der HfM »Hanns Eisler« in Berlin. Auf der Suche nach einer genreübergreifenden Spiel- und Theatersprache entstanden seitdem vielfältige Arbeiten zwischen klassischem Musiktheater, Performance und Schauspiel, die sie unter anderem an die Bayerische Staatsoper, das Konzerthaus Berlin, die Deutsche Oper Berlin, das Nationaltheater Weimar, die Oper Wuppertal, das Saarländische Staatstheater, das Staatstheater Hannover, das Théâtre de l’Athénée Paris und das Theater Bremen führten. Eine enge künstlerische Zusammenarbeit verbindet sie dabei seit 2015 mit dem Berliner Musiktheaterkollektiv »Hauen und Stechen«.
© Jasmin Knitter
Jasmin (Xenia) Knitter wurde im Mai 1999 geboren und wuchs in Berlin auf. Seit Kindheitstagen gehören Mode und das Erzählen von Geschichten zu ihren größten Leidenschaften. Geprägt von der Berliner Clubkultur und ihren nächtlichen Streifzügen durch die Stadt fließt ihr Sinn für Farbe, Authentizität und Kontraste in ihre Arbeiten ein.
Nach ihrer Ausbildung an der Modeschule Berlin (Abschluss 2021) arbeitete sie als Kostümassistentin an verschiedenen Theaterhäusern im deutschsprachigen Raum. Seit der Spielzeit 2024/25 ist sie fest an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz engagiert. Erste eigene Kostümarbeiten entstanden ab 2023 für Kurzfilme der Filmuniversität Babelsberg, freie Musikvideoproduktionen, die Münchener Biennale sowie im Roten Salon der Volksbühne. »Die Kantine« ist ihre zweite Zusammenarbeit mit Nico Sauer.
© Andy Kassier
absolvierte eine Ausbildung zur Maßschneiderin und schloss den Diplom-Studiengang Freie Kunst/Bühnen- und Kostümbild an der Kunsthochschule Weißensee in Berlin ab. Ihre Arbeiten als Kostüm- und Bühnenbildnerin waren zu sehen u. a. am FFT Düsseldorf, Schaubühne Berlin, Münchner Kammerspiele, Münchner Volkstheater, Konzerttheater Bern, Stadttheater Klagenfurt, Sophiensaele Berlin, bei der Ruhrtriennale, mehrfach beim Radikal Jung Festival, Donaufestival Krems, Tanz im August Berlin, Athens Biennale 2018 sowie FIBA Buenos Aires 2021. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet sie mit Noam Brusilovsky und Lotta Beckers sowie mit Heinrich Horwitz und Rosa Wernecke. Maria Magdalena Emmerig ist Mitbegründerin von The Agency (2015-2022), deren Performances international gezeigt wurden.
Caroline Beach
ist eine in Deutschland lebende, in Texas geborene Künstlerin, Choreografin, Performerin und gelegentliche Musikerin, die man vielleicht am ehesten als Cartoon-Künstlerin in den »falschen« Medien beschreiben könnte. Sie hat Arbeiten für Theater, Galerien, Off-Spaces, öffentliche Plätze, das Internet, einen Medien-Abstellraum, einen Strand und eine de-funktionalisierte Bank realisiert. Ihre Arbeit steht nicht »an der Schnittstelle« von irgendetwas, sondern untersucht das aktive Bedeutungs-Schaffen in einem prekären Zwischenraum von Willkür und Tiefgründigkeit, von Lebendigem und Untotem. Sie interessiert sich für die Geschichte der Technologie als Geschichte der Menschheit, für die Politik des Unsinns, Internet-Horror-Mikro-Genres, Tanz als Dissoziation als Aktivierung und für das Durchsieben von Strandgut. In den letzten Jahren arbeitet sie vor allem durch Sailor, eine menschlich-algorithmische Figur, die ein unendliches Archiv aus Schiffswracks navigiert, die aus Informations-Trümmern entstehen – und kein eigenes Boot besitzt. Momentan spielt sie in den Bands Halloween Boyfriend und Cocktail Napkin.
Sie studiert an der AdBK Nürnberg bei Johannes Paul Raether sowie an der Palucca Hochschule für Tanz bei Katharina Christl.
© Vicky Solli
ist Germanistin, Übersetzerin und Herausgeberin. Derzeit ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Neapel »L’Orientale«. 2022–2024 war sie Post-Doc-Stipendiatin der Alexander-von-Humboldt-Stiftung an an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit einem Forschungsprojekt zu Max Benses kybernetischer Lyrik. Ihre Dissertation »Kathrin Rögglas Szeno-Graphien der Gegenwart. Formen und Methoden einer performativen Prosa (1995–2016)« ist 2024 beim Verlag De Gruyter/Brill erschienen. Coppolas Forschungsinteressen liegen im Bereich der Performativität der Schreibprozesse, sowohl in Prosa als auch in Lyrik, mit einem Schwerpunkt auf der Frage der Künstlichkeit. 2025 gab sie die erste italienische Übersetzung von Hubert Fichtes Roman »Forschungsbericht« (1981) für IISF Press heraus. Seit 2017 kuratiert sie Radio- und Übersetzungsprojekte für das Goethe Institut in Neapel und gewann 2020 mit einer Adaption von »Aus der Fremde« (1981) von Ernst Jandl den »Kunst Radio-Radio Kunst«-Wettbewerb von Radio Ö1 Wien.
© Edith Buttingsrud Pedersen
geboren in München, lebt seit 2014 in Berlin. Er ist ein multidisziplinärer Künstler, der als Komponist, Performer, Theaterregisseur, Filmemacher, Kurator und Programmierer tätig ist. Sein akademischer Werdegang umfasst ein Bachelorstudium in Komposition bei Wolfgang Rihm an der Hochschule für Musik Karlsruhe und an der Haute École de Musique in Genf. Seinen Masterabschluss erwarb er bei Manos Tsangaris an der Hochschule für Musik Dresden. Zu seinen frühen Arbeiten zählen transmediale Performances wie »NeueMusik24«, »Deutsch-Afrika« (2014) für Kammerorchester mit Computerstimmen und »Love Me« (2016) für Ensemble und 100 Masken. Zu seinen jüngsten Arbeiten gehören die 360° Audio-Mockumentary mit Visuals »Moonbreaker 2121«, die im festen Programm des Berliner Zeiss-Großplanetariums läuft; 2023 kam seine Solo-Oper »Atlantide Acide« in Paris zu Uraufführung, in der eine Mikrofonierung des Mageninneren per nasogastrischer Sonde erfolgt. 2024 wurde mit großem Erfolg seine Straßenverkehrs-Oper »RÜBER« auf der Münchner Biennale für Musiktheater aufgeführt, in der zehn Performer:innen neun Tage lang, acht Stunden pro Tag in den Münchner Straßen ein Publikum bespielten, das sich im Inneren einer fahrenden Limousine befand.